Kitas, Schulen, Einrichtungen, Menschen mit Einschränkungen

Angebote für Berufstätige in Kitateams, Schulen, sozialen Einrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Im Notfall muss schnell gehandelt, vieles in kurzer Zeit entschieden und erledigt werden. In vorbereitenden Fortbildungen ist genügend Zeit und Ruhe, um sich mit den wichtigen Lebensthemen, die uns alle betreffen, zu beschäftigen, sich zu informieren, persönliche sowie gemeinsame Wege für akute Situationen im Team oder Kollegium zu diskutieren sowie Handlungsstrukturen für den Notfall zu schaffen.
Darum biete ich Beratungen, Seminare, Fortbildungen sowie akute Unterstützung im Krisenfall und präventive Projekte. Hier bin ich spezialisiert als erfahrene Trauerfachberaterin, Sterbebegleiterin, Therapeutin, Referentin und Autorin.

„Kindergarten, Schule, Wohneinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen sind wichtige soziale Lebensräume, in denen Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen einen großen Teil ihrer Lebenszeit und ihrer persönlichen Entwicklung verbringen. Unter anderem deshalb müssen hier Möglichkeiten zur Auseinandersetzung sowie Unterstützung für trauernde Menschen ob klein oder groß angeboten werden. Sterben, Tod und Trauer sind Teil unseres Lebens. Niemand kann sich ihnen entziehen und sie lassen sich auch aus den Lebensfeldern Kindergarten, Schule, Wohneinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung nicht heraushalten. Entscheidend ist es aus meiner Sicht jedoch, wie wir damit umgehen.“ (Auszug aus: Stephanie Witt-Loers: „Trauernde Jugendliche in der Schule, Vandenhoeck und Ruprecht Göttingen 2012)

Impressionen aus der Arbeit mit KiTas, Schulen und Einrichtungen

Inhaltliche und praktische Schwerpunkte der Grundseminare

  • praxis- und berufsorientiert
  • wissenschaftlich fundiert, leicht verständlich
  • lebendig und abwechslungsreich
  • Reflektion der eigenen Haltung zum Thema und Selbstfürsorge
  • Aufbau persönlicher Kompetenzen
  • theoretisches Grundwissen zu Verlust- Trauerprozessen u. Trauerreaktione
  • Kommunikationsmethoden in der Begegnung mit Betroffenen u. deren Angehörigen
  • methodisch-didaktische Praxishilfen für Notfälle oder präventive Projekte
  • Rituale, Symbole, Methoden, gestalterische Möglichkeiten in der praktischen Arbeit
  • Entwicklung von Handlungsstrukturen und Krisenteams
  • Trauer und Tod in verschiedenen Kulturen
  • Praxisnahes Umsetzen der erlernten Wissensinhalte im beruflichen Kontext
  • Didaktische Impulse: Literatur, Musik, Filme, Internetseiten, hilfreiche Kontaktstellen

Die der Berufsgruppe angepassten Seminare sollen den Kontakt mit betroffenen Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Behinderung im beruflichen und privaten Kontext erleichtern sowie hilfreiche Methoden im Umgang präventiv sowie in akuten Situationen vermitteln. Es geht darum, sich persönlich und im Team sicherer zu fühlen und handlungsfähig zu bleiben, wenn es um kleine oder große Verluste geht.

Seminare

z.B. zu spezifischen Themenschwerpunkten für Kitas, Schulen, Wohnheime, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

  • Selbstfürsorge und Teambuilding im Hinblick auf Krisen
  • Umgang mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer
  • Umgang von Eltern zum Thema Verlust
  • Kreative Methoden – praxisbezogen und bunt
  • Fit für Elterngespräche und Elternabende
  • Trauer im System Familie – Kommunikation mit trauernden Familien
  • Präventionsprojekte zum Thema Vergänglichkeit und Verlust
  • Trauer, Bestattung, Spiritualität, Trauer in verschiedenen Religionen und Kulturen
  • Vertiefungsseminar Kommunikationstraining für Kita-, Schul- oder Einrichtungsteams
  • Konfliktmanagement und Teambuilding für Kita-, Schul- oder Einrichtungsteams
  • Akute Unterstützung vor oder nach dem Tod eines Menschen
  • Resilienz und Achtsamkeit – Stärkung der beruflichen und privaten Situation
  • Stress-Management und Burnout-Prophylaxe
  • „Wie kommt Papa in den Himmel, wenn er doch in der Erde liegt? Tod in der Kita
  • Krisenteam und. Trauerkoffer für Kita/Schule/Einrichtung: Gestaltung und Nutzung
  • Suizid in der Schule/Einrichtung – Risiken und hilfreiche Unterstützung
  • Weitere Themen nach Wahl

Präventionsprojekte für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung

Nicht erst aktiv werden, wenn eine akute Situation dazu zwingt

Präventive Projekte für Kinder, Schüler und Menschen mit Behinderung sorgen dafür, dass das Themenfeld enttabuisiert und somit Menschen frühzeitig sensibilisiert und informiert werden. Hieraus können in Krisen Strategien entwickelt und Ressourcen aufgebaut werden. Dies wirkt sich letztendlich auch auf unsere Gesellschaft und die Haltung gegenüber kranken, sterbenden und trauernden Menschen aus.

Kindertagesstätten Schulen, Wohneinrichtungen und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung können als Lebensbereiche erfahren werden, in denen wesentliche Lebensfragen und Anliegen der darin lebenden, lernenden und arbeitenden Menschen Raum finden.

Dazu tragen präventive Projekte durch Vorbereitung, Informationen, die Stärkung sozialer Verantwortung und Empathie sowie Ressourcenarbeit bei. Die präventiven Projekte sind altersspezifisch angepasst und bieten neben der Vermittlung von Informationen zum Thema durch den Einsatz von Medien, kleinen Vorträgen, Rollenspielen, die Möglichkeit sich auch auf kreativer Ebene altersgemäß in Einzel – Gruppen- oder Plenumsarbeit mit dem Themenkomplex auseinanderzusetzen. Informationen und die aktive vorzeitige Auseinandersetzung mit verschiedensten Aspekten des Themenbereichs unterstützen in aktuellen Notsituationen. Ängste werden abgebaut, Hilfen zur Krisenbewältigung entwickelt und wichtige soziale Fähigkeiten erlernt, wie z. B. die Fähigkeit, Gefühle auszudrücken, zu trauern oder Empathie zu entwickeln. (Vgl. Stephanie Witt-Loers in: Schulprojekte zum Umgang mit Sterben, Tod und Trauer“, Leidfaden, Fachmagazin für Krisen, Leid, Trauer, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2012, sowie Stephanie Witt-Loers „Trauernde Jugendliche in der Schule, Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2012)

Krisenintervention und Prävention

  • Beratung und Begleitung von
    • Erzieher*innen und Kindergartenkindern
    • Lehrer*innen und Schulklassen
    • nicht unmittelbar betroffenen Eltern
    • Wohnheimbewohner*innen und -mitarbeiter*innen (Kinder, Jugendliche, Menschen mit Einschränkungen)
  • Gestaltung von
    • Kitatagen oder Schulstunde
    • Projekten im Wohnheim oder in der Behinderteneinrichtung
    • Abschieden und Abschiedsfeiern
  • Durchführung von Elternabenden und Informationsveranstaltungen

Hilfe in akuten Krisensituationen

Wir kommen zu Ihnen!

Unser multiprofessionelles Team aus Trauerbegleitern mit Zusatzqualifikationen (Notfallseelsorger, Gestalttherapeutin, Sozialpädagogen, Entspannungstherapeuten) kommt in akuten Notsituationen gerne zu Ihnen.

Fragen und Wünsche?

Suchen Sie Beratung, Begleitung oder eine Fortbildung? Haben Sie Fragen oder ein konkretes Wunschthema? Bitte setzen Sie sich mit mir in Verbindung. Gerne gestalte ich für Sie Ihr individuelles Angebot. Ich freue mich von Ihnen zu hören.