Bürgermeister Lutz Urbach zu Gast beim Sommerfest der DRK-Kindertrauergruppe

Im Rahmen des DRK-Projektes „Leben mit dem Tod“ haben Projektleiterin Stephanie Witt-Loers und ihr Team zum Sommerfest ins Institut Dellanima eingeladen. Eingeladen waren alle Kinder und ihre Familien, die einen nahestehenden Angehörigen verloren haben. Gemeinsam konnten – trotz des erlittenen Verlusts – ein paar schöne Stunden verbracht werden, die auch die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Trauernden boten. „Uns war es wichtig, den betroffenen Kindern stärkende, außergewöhnliche und schöne Erlebnisse zu bieten. Trotzdem war Trauer und der Umgang damit kein Tabuthema. Das Sommerfest war hier genau die richtige Gelegenheit“, erläutert Stephanie Witt-Loers ihre Idee. „Es tat gut, zu wissen, dass ich hier lachen und weinen konnte aber auch Menschen begegnet bin, die Ähnliches erlebt haben“. sagte eine Mutter deren Sohn bei einem Unfall gestorben war zum Abschied.

Bei bestem Wetter konnten die 68 geladenen Gäste am Fakir- und Feuerworkshop teilnehmen und den Geschichten einer Märchenerzählerin lauschen. Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen den Austausch miteinander suchten, waren die Kinder nach einer ersten schüchternen Zurückhaltung nicht mehr zu bremsen und probierten alle angebotenen Aktivitäten aus: Auf einem Nagelbrett stehen oder sitzen, Stockbrotbacken und Feuerspucken waren nur einige der zahlreichen Angebote. Zum Abschluss des Tages ließen die trauernden Kinder und Erwachsenen bunte Luftballons mit Briefen an die Verstorbenen in den Himmel steigen.

Auch Bürgermeister Lutz Urbach nutze die Gelegenheit, um sich über das DRK-Angebot zu informieren und besuchte das Sommerfest der DRK-Kindertrauergruppe. Für die trauernden ob Groß oder Klein war sein Besuch ein wichtiges Signal, denn häufig werden Trauernde in ihrer schweren Lebenssituation nicht wahrgenommen.

 

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