Rotary Club Bergisch Gladbach hilft trauernden Kindern

Rotary ist ein Zusammenschluss von Menschen aus unterschiedlichen Berufsgruppen, die es sich u.a. zur Aufgabe gemacht haben, ehrenamtlich gemeinnützige Projekte durchzuführen und soziale Projekte finanziell zu unterstützen. Der Gemeindienst von Rotary ist verantwortlich für die Bündelung dieser Aktivitäten und stellte den Clubmitgliedern im Rahmen eines Clubabends zusammen mit Vertretern der geförderten Projekte die Aktivitäten und Erfolge vor.

Eines der Themen, das im Jahr 2020 mit einer namhaften Geldspende unterstützt wird, ist die Trauerbegleitung. Die Spende ging an den DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V., der hier eng mit dem Institut Dellanima zusammenarbeitet, und besonders Kinder bei Verlust von geliebten Menschen aktiv begleitet und in persönlich schweren Zeiten helfen will, neuen Lebensmut zu finden.

Stephanie Witt-Loers (Projektleiterin, Trauerbegleiterin und Autorin) berichtete im Rahmen des virtuellen Gemeindienstabends des RC Bergisch Gladbach aus der täglichen Praxis von „Leben mit dem Tod“ und die geplante Verwendung der erhaltenen Spende.

 

Foto des virtuellen Gemeindienstabends am 7.12.2020 mit den vortragenden Gästen

Die Spende soll für die Einzelbegleitung von trauernden Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, die ihre Mutter, ihren Vater oder ein Geschwister durch den Tod verloren haben und weiteren zusätzlichen schweren Belastungen ausgesetzt sind. Aktuell seien Familien durch die Pandemie neben der schweren Trauer um den Verstorbenen mit weiteren Ängsten und Sorgen konfrontiert, weiß Stephanie Witt-Loers zu berichten.

„Wir sind dankbar, dass der Rotary Club unsere Arbeit, gerade in Zeiten der Pandemie so großzügig unterstützt. Da unser Projekt sich ausschließlich über Spenden finanziert, ist es uns ein Anliegen, dass das wichtige soziale Engagement des Rotary Clubs auch in unserer Gesellschaft Anerkennung und Wertschätzung erfährt. Denn ohne solche Spender gäbe es unsere Angebote gerade jetzt nicht, wo sie noch wichtiger für Betroffene sind.“, so Stephanie Witt-Loers.

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