Not macht erfinderisch: Ehrenamtler der Projektes „Leben mit dem Tod“ nähen Stoffmasken

Seit vielen Jahren finden im Rahmen des Kooperationsprojektes „Leben mit dem Tod – Trauernde Familien begleiten“ Nähworkshops für Betroffene Familien statt. Unter Anleitung von erfahrenen Schneiderinnen, die sich ehrenamtlich im Projekt einbringen, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, aus einem Kleidungsstück des Verstorbenen Kissen, Taschen, Teddybären oder ähnliches zu nähen. Auf Grund der aktuellen Einschränkungen zur Eindämmung des Corona-Virus können diese Angebote zurzeit leider nicht stattfinden. Stattdessen nähen die versierten Hobbynäherinnen jetzt Stoffmasken für Menschen mit schwachem Immunsystem (häufig Trauernde), Menschen mit Vorerkrankungen sowie für ältere Menschen.

Keine Nähworkshops wegen Corona – Stattdessen Stoffmasken für Risikogruppe

Die Stoffmasken können die aktuellen Hygiene- und Abstandsanweisungen nicht ersetzen. Sie garantieren laut Klaus Reinhardt, Präsident der Bundesärztekammer, auch keinen Schutz vor einer Ansteckung können jedoch ein wenig das Risiko verringern. Seit dem 02.04.2020 empfiehlt nun auch das Robert-Koch-Institut auf seinen Seiten die Mund-Nase-Masken und weist zudem darauf hin, dass sie das Bewusstsein und gesundheitsbezogene Verhalten unterstützen können.

„Für viele unserer Klienten sind diese Stoffmasken sehr wichtig. Gerade durch die Trauer um den bevorstehenden Tod eines Menschen oder den bereits erlebten Tod eines nahestehenden Menschen ist die physische und psychische Gesundheit häufig schon sehr angeschlagen. Mit den Masken fühlen sich die Trauerenden einfach ein Stück sicherer “, so Trauerbegleiterin Stephanie Witt-Loers.

Trauernde und Angehörige der sogenannten Risikogruppe können solche Stoffmasken gerne unter info@dellanima.de anfragen und gegen eine freiwillige Spende für das Projekt „Leben mit dem Tod“ bestellen.

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