„Leben mit dem Tod“ findet Prominente Unterstützer

Seit dem Sommer 2014 freut sich das Projekt „Leben mit dem Tod“ über prominente Unterstützer. Wolfgang Bosbach, Ferdinand Linzenich, Helene Hammelrath, Lutz Urbach, Mechthild Münzer, Sylvia Zanders und die Labbese sind Projektpaten. Was Sie dazu bewegte, haben wir für Sie untenstehend aufgelistet.

Wolfgang Bosbach

„Der Tod nimmt uns geliebte Menschen – und damit stirbt auch immer ein Teil von uns selbst. Dennoch ist der Tod auch Teil unseres Lebens. Es ist menschlich, nach Schicksalsschlägen zu trauern und zu weinen. „Leben mit dem Tod“ hilft vor allem Kindern dabei, diese schweren Stunden durchzustehen – damit sie nicht weiter mit dem Verlust hadern, sondern sich wieder an ihrem Leben erfreuen! Das unterstütze ich aus voller Überzeugung!“

Wolfgang Bosbach, Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzender des Innenausschusses des Deutschen Bundestages

 

 

linzenich„Trauer ist schon für viele Erwachsene eine große Herausforderung. Für Kinder gilt dies umso mehr. Vor allem bleibt oft in der Trauer nur eine große Sprachlosigkeit und Einsamkeit. Menschen dazu zu ermuntern, über Probleme zu reden, ist Teil meiner Lebensphilosophie und meines Berufes als Kommunikationsberater. Deshalb unterstütze ich gerne dieses Projekt des Deutschen Roten Kreuzes.“

Ferdinand Linzenich, Kabarettist und Kommunikationsberater

 

 

 

hammelrath„Ein wichtiger Teil des Abschieds ist die Trauer – Kindern in dieser schwierigen Stunde ihres Lebens zu unterstützen, ist von großer Bedeutung. Die Verarbeitung des Schicksals in ihrem Leben ist wichtig, damit sie Kraft für die Zukunft gewinnen und sich gesund weiterentwickeln können. Das behutsame und fürsorgliche Miteinander ist mir ein besonderes Anliegen. In meiner Kindheit habe ich selbst die Erfahrung des Verlusts eines geliebten Menschen machen müssen und war dankbar für jede Unterstützung, die ich erhalten habe. Deshalb bin ich Patin des Projekts „Leben mit dem Tod“, weil jedes Kind diese behutsame und fürsorgliche Unterstützung braucht.“

Helene Hammelrath, SPD-Landtagsabgeordnete

 

 

urbach„Leben mit dem Tod“: Dieses Thema betrifft jede Familie – irgendwann einmal. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass der Tod manchmal schleichend, manchmal mit Wucht in Familien bricht. Alles ist plötzlich anders. Viele Betroffene sind sprachlos, fühlen sich überrannt und ohnmächtig. Jeder muss seinen eigenen Weg zum Trauern finden, wobei Kinder und Jugendliche oft andere Wege finden als Erwachsene. Schlimm ist es, wenn sie keinen Weg zur Trauer und keine Unterstützung finden. Häufig fehlen den ebenfalls belasteten Angehörigen in ihrem unmittelbaren Umfeld die Kraft oder die Erfahrung, diese jungen Menschen feinfühlig zu begleiten. Manche junge Menschen haben keine Familie, keine Angehörigen mehr. Wie schön, dass Stephanie Witt-Loers und ihr Team vom DRK hier eine fundierte und qualifizierte Hilfestellung bieten. Kinder und Jugendliche werden in Gruppen oder auch einzeln betreut – gerade so, wie sie es benötigen. Auch die Angehörigen erfahren Begleitung im Umgang mit dem trauernden Kind oder Jugendlichen. Ein wunderbares Projekt von Menschen für Menschen; es schafft neues Vertrauen, neue Sicherheit, neue Zukunft. Das unterstütze ich sehr gerne!“

Lutz Urbach, Bürgermeister Bergisch Gladbach

 

muenzer„Ich bin gerne Projektpatin, weil ich die Erfahrung gemacht habe, wie wichtig es ist, mit meiner Trauer, meinen Gefühlen und Verlustängsten zu leben. Ich habe vor einigen Jahren meinen Bruder an Aids verloren. Die lange Zeit seiner furchtbaren Krankheit hat mich und meine Familie sehr belastet. Nach seinem Tod habe ich große Unterstützung in Trauergruppen der Deutschen Aidsstiftung erfahren. Nur so, konnte ich meiner Trauer den Raum und die Zeit geben, um über den Verlust hinwegzukommen.“

Mechthild Münzer, ehemalige Leiterin des DRK Familienbildungswerks

 

 

zanders„Ich unterstütze das Projekt „Leben mit dem Tod, damit trauernde Kinder und ihre Familien auf ihrem schweren Weg nicht allein sind. Ich wäre selbst schon froh um eine solche Unterstützung gewesen.“

Sylivia Zanders, bedeutende Persönlichkeit des Bergischen Landes u. der Papierfabrik Zanders

 

 

 

 

labbesse„Lachen und weinen gehören zusammen. Man muss herzlich lachen und herzlich weinen können. Beides befreit und für beides muss man sich nicht schämen. Auch wenn die Labbese meist auf lachende Menschen treffen, so ist uns doch bewußt, dass es Schicksalsschläge gibt, die erst nach langer Zeit ein verhaltenes Lächeln zulassen. Aber es geschieht und dass ist gut so. Gerne unterstützen wir das Projekts „Leben mit dem Tod“ und wünschen allen Menschen die einen schweren Weg gehen müssen ein Lächeln.“

Norbert Wielpütz, Labesse

 

Bettina Wisiniewski„Einen geliebten Menschen zu verlieren ist für uns Erwachsene schon kaum zu verstehen. Wenn aber Kinder ihre Eltern oder auch Geschwister verlieren, ist das für diese kleinen Wesen unfassbar. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Kinder aufzufangen, ihnen Liebe zu schenken und ihnen einen Weg mit Perspektiven in der Zukunft aufzuzeigen. Damit dieses Projekt auch in der Zukunft erhalten bleibt, helfe ich gerne.“

Bettina Wischnewski, Managerin der Rhein-Berg-Galerie

 

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