Ehrenamtliche im Einsatz für das Projekt „Leben mit dem Tod“

Ein großer Dank geht heute an alle ehrenamtlichen Helfer, die sich für „Leben mit dem Tod“ einsetzen.

Ohne die große Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer könnte das Projekt „Leben mit dem Tod“ das kostenfreie qualifizierte Unterstützungsangebot für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien so nicht anbieten. Gesellschaftlich ist der Themenkomplex Sterben, Tod und Trauer ein Feld, dem Menschen sich nicht gerne widmen, denn auf die schweren, traurigen Lebensthemen zu schauen erfordert Kraft, Mut und Selbstreflektion. Umso mehr verdient der Einsatz der Menschen für das Projekt „Leben mit dem Tod“ unseren uneingeschränkten Respekt.

In einer Zeit, in der vieles schnelllebig und funktionell ablaufen soll, passen trauernde Menschen häufig nicht ins Konzept. Weder beruflich noch privat. Deshalb und weil sie sich anderen nicht zumuten möchten, bleiben sie mit ihren Sorgen und ihrem Schmerz oft alleine.

Trauernde funktionieren nicht immer in ihrer vielfach völlig veränderten Lebenswelt. Das Leid Trauernder auszuhalten und ihnen in diesen Lebenszeiten beizustehen überfordert das soziale Umfeld häufig. Ja, es macht uns manchmal sogar Angst, denn Trauernde erinnern uns daran, dass wir und die Menschen, die uns nahe stehen ebenfalls nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt verbringen dürfen.

Die zahlreichen sehr engagierten Helfer sind immer wieder mit viel Herz an unterschiedlichen Stellen und auf sehr vielfältige Weise für das Projekt „Leben mit dem Tod“ im Einsatz.

Sie sind mitverantwortlich dafür, dass das Projekt den kleinen und großen Trauernden die Hilfe bieten kann, die sie in ihrer ganz persönlichen Situation benötigen.

Die meisten der Unterstützer sind so motiviert dabei und schenken ihre freie Zeit weil sie aus eigener schmerzhafter Erfahrung wissen, wie schnell sich das Leben durch eine schwere Krankheit, einen Unfall, durch den Tod eines nahestehenden Menschen für einen selbst verändern kann.

Sie wissen, wie gut es dann tut nicht alleine zu sein und hilfreiche Unterstützung zu finden damit es Wege in ein anderes Leben ohne den Verstorbenen geben kann. Dafür engagieren sie sich. Dafür möchten wir heute DANKE sagen.

Prinz Benno Schmitz (Mitte) und Renate und Gerald Gronewald

Besonders hervorheben möchten wir das unglaubliche Engagement, den unermüdlichen Einsatz und den besonderen Ideenteichtum mit dem Renate, Gerald und Lea Gronewald das Projekt seit nunmehr drei Jahren unterstützen. Daneben ist inzwischen auch Ellen Kolter mit ihren vielfältigen Kompetenzen sehr aktiv in die Projektarbeit eingestiegen. Wir sind sehr dankbar für diese großartigen Hilfen. Die Gronewalds zeichnen sich insbesondere durch Ihre multiplen Fähigkeiten aus, die sie immer wieder zugunsten des Projekts einsetzen. Sei es, ob es darum geht das Projekt durch kreative Ideen, in der Ehrenamtskoordination, durch Öffentlichkeitsarbeit oder die Organisation von Events zu unterstützen. Wir können einfach nur noch Danke sagen und uns freuen, Euch an unserer Seite zu haben liebe Familie Gronewald.

Das Team „Leben mit dem Tod“

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