24. Februar 2018
von Stephanie Witt
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Knickenberg & Vierkotten GmbH und Bürger für uns Pänz unterstützen Initiative „Leben mit dem Tod“

„Ein Autounfall – es geht ganz schnell – und ein geliebter Mensch ist nicht mehr da. Oder: ein Mensch liegt im Hospiz und die Angehörigen wissen, dass er bald nicht mehr da sein wird. Furchtbare Geschichten wie diese passieren jeden Tag und können jeden von uns treffen“, erklärt Nadine Vierkotten, Geschäftsführerin der Knickenberg & Vierkotten GmbH. „Wenn so etwas in einer Familie geschieht, ist das für Kinder in ganz besonderer Weise schlimm. Aber auch für die Angehörigen entstehen ganz schwierige Fragestellungen: Wie bereitet man Kinder auf den Tod eines Elternteils oder Geschwisterkindes vor? Wie bringt man einem Kind bei, mit dem Tod umzugehen?“ fügt Sylvia Zanders, Vorsitzende des Vereins „Bürger für uns Pänz“ hinzu.

Um diese wichtigen Fragen kümmert sich hier bei uns im Rheinisch Bergischen Kreis das Institut Dellanima unter der Leitung von Frau Stephanie Witt-Loers, das zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz RBK e.V. das Projekt „Leben mit dem Tod“ ins Leben gerufen hat. Das rein durch Spendengelder finanzierte Angebot ermöglicht eine qualifizierte und professionelle Trauerbegleitung speziell für Kinder und Jugendliche.

Diese vielschichtige und bedeutungsvolle Arbeit braucht die Unterstützung von uns Allen. Knickenberg & Vierkotten GmbH und Bürger für uns Pänz haben in einer gemeinsamen Weihnachtsaktion bei Kunden, Lieferanten und Bürgern gesammelt. Am 22.02.2018 übergaben sie Frau Witt-Loers eine Spende in Höhe von 2.500,- Euro.

Frau Witt-Loers zeigte sich gerührt von dem Engagement des Vereins und der Fachfirma für Heizungsbau und Badgestaltung. „Wir freuen uns sehr. Mit Zuwendungen wie diesen ist es uns möglich, auch weiterhin Kinder und Jugendliche bei ihrer Trauerarbeit zu begleiten und ihnen wichtige Hilfestellungen zu geben – denn das Leben geht weiter“.

13. Februar 2018
von Stephanie Witt
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Bergisch Gladbacher Dreigestirn zeigt ein Herz für Kinder

Mit dem Kooperationsprojekt “Leben mit dem Tod” unterstützt der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. trauernde Kinder und Jugendliche, die mit dem Tod einer nahestehenden Menschen zurecht kommen müssen. Das Projekt wird ausschließlich durch Spenden finanziert. So ist eine kostenfreie Beratung, Begleitung und professionelle Unterstützung möglich.

Am verkaufsoffenen Sonntag kurz vor Weihnachten wurden unter der Schirmherrschaft von Lutz Urbach, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach, eigens für diese Aktion gefertigte Herzbuttons gegen eine Spender unter dem Motto “vun Hätz ze Hätz” in der RheinBerg-Galerie verkauft. Mit Unterstützung der Labbese, dem Dreigestirn, dem Kinderdreigestirn sowie den Kindern der Schlader Botze, konnte eine beachtliche Summe eingesammelt werden. Die VR Bank Bergisch Gladbach-Leverkusen hat den Spendenerlös zu einer runden Summe aufgestockt. Somit kamen für das Projekt 3.000€ zusammen.

13. Februar 2018
von Stephanie Witt
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Stammtisch für trauernde Männer

Wir – eine kleine Gruppe trauernder Männer ganz unterschiedlichen Alters – treffen uns monatlich und sind offen für weitere Teilnehmer. Jeder von uns hat entweder seine Frau oder ein Kind verloren und der Austausch mit Gleichbetroffenen tut uns gut. Wir sprechen über alles, was uns im Zusammenhang mit unserer Trauer bewegt und auch über andere Themen. Jeder darf sich geben, wie er ist und wie er sich am jeweiligen Abend fühlt. Es darf geweint und es darf gelacht werden.
Für uns gilt, was der Psychotherapeut David Althaus über den Sinn und Zweck von Trauergruppen schreibt: „Der Trauernde soll sich so zeigen können, wie er ist. Ohne Verstellung und Rücksichtnahme. Verstellung und Rücksichtnahme sind für viele Trauernde die üblichen täglichen Verhaltensweisen, um den Alltag zu überleben. Trauerbegleitung ermutigt zum Gegenteil, zu Offenheit und Interesse gegenüber dem, was dem anderen widerfahren ist. Es soll ein Raum geschaffen werden, wo es tatsächlich allein um die Gefühle und Bedürfnisse der Trauernden geht.“

Wir treffen uns jeden ersten Dienstag im Monat von 19.00 bis 21.00 Uhr in den Räumen von Dellanima (Abweichende Termine bei Feiertagen und in den Schulferien). Trauernde Männer dürfen einfach mal reinschnuppern. Oder sich vorher näher informieren bei Ulrich Brodersen, Tel. 02205/83083 oder 0170/9055584.

13. Februar 2018
von Stephanie Witt
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Ehrenamtliche im Einsatz für das Projekt „Leben mit dem Tod“

Ein großer Dank geht heute an alle ehrenamtlichen Helfer, die sich für „Leben mit dem Tod“ einsetzen.

Ohne die große Unterstützung vieler ehrenamtlicher Helfer könnte das Projekt „Leben mit dem Tod“ das kostenfreie qualifizierte Unterstützungsangebot für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien so nicht anbieten. Gesellschaftlich ist der Themenkomplex Sterben, Tod und Trauer ein Feld, dem Menschen sich nicht gerne widmen, denn auf die schweren, traurigen Lebensthemen zu schauen erfordert Kraft, Mut und Selbstreflektion. Umso mehr verdient der Einsatz der Menschen für das Projekt „Leben mit dem Tod“ unseren uneingeschränkten Respekt.

In einer Zeit, in der vieles schnelllebig und funktionell ablaufen soll, passen trauernde Menschen häufig nicht ins Konzept. Weder beruflich noch privat. Deshalb und weil sie sich anderen nicht zumuten möchten, bleiben sie mit ihren Sorgen und ihrem Schmerz oft alleine.

Trauernde funktionieren nicht immer in ihrer vielfach völlig veränderten Lebenswelt. Das Leid Trauernder auszuhalten und ihnen in diesen Lebenszeiten beizustehen überfordert das soziale Umfeld häufig. Ja, es macht uns manchmal sogar Angst, denn Trauernde erinnern uns daran, dass wir und die Menschen, die uns nahe stehen ebenfalls nur eine begrenzte Zeit auf dieser Welt verbringen dürfen.

Die zahlreichen sehr engagierten Helfer sind immer wieder mit viel Herz an unterschiedlichen Stellen und auf sehr vielfältige Weise für das Projekt „Leben mit dem Tod“ im Einsatz.

Sie sind mitverantwortlich dafür, dass das Projekt den kleinen und großen Trauernden die Hilfe bieten kann, die sie in ihrer ganz persönlichen Situation benötigen.

Die meisten der Unterstützer sind so motiviert dabei und schenken ihre freie Zeit weil sie aus eigener schmerzhafter Erfahrung wissen, wie schnell sich das Leben durch eine schwere Krankheit, einen Unfall, durch den Tod eines nahestehenden Menschen für einen selbst verändern kann.

Sie wissen, wie gut es dann tut nicht alleine zu sein und hilfreiche Unterstützung zu finden damit es Wege in ein anderes Leben ohne den Verstorbenen geben kann. Dafür engagieren sie sich. Dafür möchten wir heute DANKE sagen.

Prinz Benno Schmitz (Mitte) und Renate und Gerald Gronewald

Besonders hervorheben möchten wir das unglaubliche Engagement, den unermüdlichen Einsatz und den besonderen Ideenteichtum mit dem Renate, Gerald und Lea Gronewald das Projekt seit nunmehr drei Jahren unterstützen. Daneben ist inzwischen auch Ellen Kolter mit ihren vielfältigen Kompetenzen sehr aktiv in die Projektarbeit eingestiegen. Wir sind sehr dankbar für diese großartigen Hilfen. Die Gronewalds zeichnen sich insbesondere durch Ihre multiplen Fähigkeiten aus, die sie immer wieder zugunsten des Projekts einsetzen. Sei es, ob es darum geht das Projekt durch kreative Ideen, in der Ehrenamtskoordination, durch Öffentlichkeitsarbeit oder die Organisation von Events zu unterstützen. Wir können einfach nur noch Danke sagen und uns freuen, Euch an unserer Seite zu haben liebe Familie Gronewald.

Das Team „Leben mit dem Tod“