1. Juli 2018
von Stephanie Witt
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PAUL – Akustik-Rock – Viel Applaus für ein abwechslungsreiches Konzert

Detlev Scholz, Sänger von „PAUL – Akustik Rock“ und seit 2017 auch Frontmann bei den Labbese, hatte spontan ein offenes Ohr, als Gerald Gronewald ihn bezüglich eines Benefizkonzertes zu Gunsten der Kindertrauergruppe des DRK – Leben mit dem Tod – ansprach.

Für die Musiker war es eine Selbstverständlichkeit, zu helfen. Denn jeder hat eigene, schmerzhafte Erfahrungen und weiß, wie schnell sich das Leben durch eine schwere Krankheit, einen Unfall, durch den Tod eines nahestehenden Menschen verändern kann.

Der Erlös des Benefizkonzertes: Runde 1.100 Euro

Nachbarn, Freunde und Verwandte waren aktiv eingebunden, rund um dieses Benefizkonzert. Der unterhaltsame Abend startete am Samstag, 16. Juni, auf der Gartenterrasse des Bergisch Gladbacher Restaurants El Greco, Bensberger Straße 168.

Die Grundlage für die Spenden-Einnahme bildete der Eintritt in Höhe von 5 Euro pro Person. Die Summe aus dem Verkauf der bunten Bändchen ging komplett an das Projekt „Trauergruppe“. Vanessa und Ody Makrids, Inhaber des El Greco, unterstützen die Aktion mit einem Erlös aus den Getränkeeinnahmen.

Stephanie Witt-Loers, Projektleiterin „Leben mit dem Tod“ und Leiterin des Instituts „Dellanima“ ist glücklich über die erneute Geldspende. Einen besonderen Dank richtete sie an all die Menschen, die das Projekt durch ihre vielfältige, engagierte ehrenamtliche Mitarbeit unterstützen.

Insbesondere seien hier Birgitt Tuchscherer, Elmar Vogt, Renate, Gerald und Lea Gronewald genannt. Seit rund vier Jahren bringt sich die private Gruppe für Menschen ein, die durch einen Trauerfall in der Familie in eine finanzielle Notlage geraten, eine Einzelbetreuung nötig ist, um das Erlebte zu verarbeiten.
Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch Spenden. Eine Teilnahme ist für alle Betroffenen kostenlos

Die Kindertrauergruppe ist Bestandteil des Projektes „Leben mit dem Tod“, welches im Jahr 2012 vom DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in Kooperation mit dem Institut Dellanima ins Leben gerufen wurde. Es handelt sich um ein Angebot für trauernde Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die während des anstrengenden Trauerprozesses begleitet und unterstützt werden.

Die Hilfestellung durch „Leben mit dem Tod“ umfasst Fortbildungen, Seminare und Vorträge, akute und präventive Beratung und Begleitung für Kindergärten, Schulen und soziale Einrichtungen. Einen Bestandteil der Arbeit bilden auch die Trauercafés. Sie gibt es getrennt für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer.

28. Juni 2018
von Stephanie Witt
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Ausstellungseröffnung “Erinnerungen” im Kreishaus

Der Tod eines nahestehenden Menschen ist für jeden eine schwierige Situation, insbesondere aber für Kinder und Jugendliche. Sie brauchen häufig viel Zeit, um dies zu verarbeiten und gehen anders damit um, als Erwachsene. Eine Möglichkeit der Trauerbewältigung ist es, der eigenen Trauer in Form von Bildern Ausdruck zu verleihen. Solche Bilder und Graffitis werden ab dem 4. Juli im Rahmen der Ausstellung „Erinnerungen“ im Kreishaus präsentiert. Eröffnet wird diese um 19 Uhr durch Landrat Stephan Santelmann. Fachliche Erläuterungen zum Projekt gibt Stephanie Witt-Loers, Projektleiterin „Leben mit dem Tod“ vom DRK Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V.

Entstanden sind die Arbeiten durch das Projekt „Leben mit dem Tod“ des Deutschen Roten Kreuzes. Hier konnten die Kinder und Jugendlichen unter fachkundiger künstlerischer Anleitung von Renate Rüter Nork und anderen ihre Erlebnisse und die Prozesse des Abschieds bildlich verarbeiten. So werden sie zu Zeichen persönlichen Mutes, ihre sehr privaten Erfahrungen öffentlich zu machen und mit anderen zu teilen.

Das Deutsche Rote Kreuz bietet qualifizierte und professionelle Trauerbegleitung und Beratung für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien an. Daneben werden auch Kindergärten und Schulen darin begleitet, beraten und geschult, wie sie mit Kindern und Jugendlichen vor und nach dem Tod eines nahestehenden Menschen umgehen.

Bis zum 27. Juli sind die Arbeiten im Kreishaus Heidkamp, Am Rübezahlwald 7, 51469 Bergisch Gladbach, montags bis donnerstags von 8:00 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr zu sehen.

28. Juni 2018
von Stephanie Witt
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Graffiti-Projekt der DRK-Kindertrauergruppe

Bergisch Gladbach – Im Rahmen des DRK-Projektes „Leben mit dem Tod“ hatten jetzt 20 trauernde Kinder und Jugendliche im Alter von 6-17 Jahren die Chance, an einem Graffiti-Projekt teilzunehmen. Unterteilt in zwei Gruppen lernten die Teilnehmer unter der Anleitung des Künstlers Benny Niklas die verschiedenen Spray-Techniken kennen und verwandelten die Leinwände in echte Kunstwerke.

Doch der künstlerische Aspekt stand an den zwei Tagen gar nicht im Mittelpunkt der Arbeit. Vielmehr ging es darum, in den Bildern seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Wo ist der Verstorbene jetzt? Welche Verbindung habe ich noch zu demVerstorbenen?

Hierbei entstanden wahre Kunstwerke, die die persönliche Verbindung zu den Verstorbenen deutlich machten. Neben zahlreichen Textpassagen wurden auch viele Symbole verwendet, die die Betroffenen an den Verstorbenen erinnern. In der abschließenden Gesprächsrunde konnte jeder sein Kunstwerk präsentieren und deren Bedeutung den anderen Teilnehmern erläutern.

Laut Aussage von Projektleiterin Stephanie Witt-Loers habe das Graffiti-Projekt die Betroffenen noch einmal näher zusammengeführt. “Die Kinder und Jugendlichen konnten ihren Trauerprozess an diesem Tag einmal auf ganz andere Weise verarbeiten. Dabei wurde viel erzählt und gelacht, Pizza gegessen und auch geweint”, verrät Projektleiterin und Ideengeberin Stephanie Witt-Loers. Diese Form der gemeinsamen Trauerverarbeitung sei sehr wichtig, da die Kinder und Jugendlichen so erfahren, dass sie mit ihren Gedanken und Gefühlen nicht alleine
sind.

Dank der guten Kooperation mit dem Gymnasium Herkenrath konnte das Graffiti-Projekt nun bereits zum dritten Mal in der geschützten Atmosphäre des Schulhofs stattfinden und wurde von fünf professionellen Trauerbegleitern unterstützt. Möglich wurde die Aktion durch die finanzielle Hilfe der Stiftung der Kreissparkasse.

 

Spendenkonto: Kreissparkasse Köln
IBAN: DE84370502990311001659
BIC: COKSDE33XXX
Stichwort: „Leben mit dem Tod“

16. Juni 2018
von Stephanie Witt
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„Leben mit dem Tod“ : Trauernde Kinder und Jugendliche malen und zeichnen mit der Künstlerin Renate Rüter-Nork

An vier Terminen haben trauernde Kinder und Jugendliche unter Anleitung der Künstlerin Renate Rüter-Nork und mit Unterstützung von Ellen Kolter, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Projekts, ihre Trauer und die Beziehung zum Verstorbenen individuell und künstlerisch gestalten können.

Renate Rüter-Nork, die als Kind selbst früh ihre Mutter durch den Tod verloren hat, brachte den Kindern und Jugendlichen auf sensible Art und Weise verschiedene Techniken nahe, die es ermöglichten, den Namen des Verstorbenen oder persönliche Erinnerungen auf künstlerische Art und Weise zu gestalten.

„Die Kinder und Jugendlichen waren am Ende selbst sehr überrascht über ihre eigenen Werke“, sagt Stephanie Witt-Loers, die Projektleiterin des Kooperationsprojekts des DRK Kreisverbands des Rheinisch Bergischen Kreises und des Instituts Dellanima. „Trauern ist ein Prozess. Wesentliche Themen, wie z.B. Gedanken und Gefühle auszudrücken und den Verstorbenen in den aktuellen Lebensbereich zu integrieren müssen bearbeitet werden und konnten im Malprojekt auf kreative, tröstliche Weise zum Ausdruck kommen, so die Trauerbegleiterin und Fachautorin.

Schambesetzte sowie geheime Gedanken und Gefühle, die im Trauerprozess auftauchen und die für den Betrachter der Werke nicht zu sehen sein sollen, fanden ebenso Raum wie schöne, tröstende Erinnerungen.

Die von der Künstlerin Rüter-Nork, angebotenen Techniken wie mit Ölkreide auf Leinwand zu schreiben oder zu zeichnen, mit Wassersprüheffekten, der Nutzung von verschiedenfarbigem Seidenpapier und Acrylfarbe persönliche Botschaften und Erinnerungen zu gestalten, fand bei allen großen Anklang.

Eine insgesamt sehr beeindruckende und berührende Aktion, die Renate Rüter-Nork mit Unterstützung und viel Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiterin des Projekts Ellen Kolter im Rahmen des Projekts „Leben mit dem Tod“ angeboten werden konnte.

Die Werke werden in der Ausstellung „Erinnerungen“ im Kreishaus der Stadt Bergisch Gladbach zu sehen sein.

Ausstellungseröffnung 04.07.2018 19.00 Uhr

Die Ausstellung kann bis zum 27.07.2018 besucht werden.