27. März 2017
nach Stephanie Witt
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Neues Buch erscheint bald: Nie wieder wir

Wenn der Partner stirbt, verändert sich das Leben der zurückbleibenden Frau grundlegend. Neben dem Schmerz erleben Frauen enorme Belastungen und Sorgen. Zukunftsplanungen wie auch der Lebensalltag müssen anders gestaltet und die Verantwortung für Kinder allein getragen werden. Einsamkeit und Überforderung können ebenso quälend auftreten wie Schuld und Scham. Eigene Lebensfreude, Lebensmut und manchmal sogar der Lebenswille gehen verloren. Stephanie Witt-Loers greift nicht nur Ängste, Gefühle und Belastungen auf, denen Frauen nach dem Tod ihres Partners ausgesetzt sind, sondern auch heikle Themen, die im Zusammenhang mit dem Tod des Partners eine Rolle spielen können. Sie klärt darüber hinaus über wesentliche Aspekte von Trauerprozessen auf. Ziel ist es, sich selbst besser zu verstehen sowie Möglichkeiten aufzuzeigen, die den Weg der Trauer in der neuen Lebenssituation erleichtern können. Zudem berichten betroffene Frauen, die den Tod eines Partners erlebt und überlebt haben, von ihren ganz persönlichen Erfahrungen.

Stephanie Witt-Loers
Nie wieder wir
Weiterleben von Frauen nach dem Tod ihres Partners
1. Auflage
ca. 211 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-40278-8
Vandenhoeck & Ruprecht
Erscheint im Juni 2017

19. Februar 2017
nach Stephanie Witt
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Stammtisch für trauernde Männer

Das DRK bietet in Kooperation mit dem Institut Dellanima in Bergisch Gladbach ab März 2017 eine kostenfreie Gruppe für Männer, die einen nahenstehenden Menschen verloren haben. Auch Männer empfinden sich in ihrer Trauer häufig allein gelassen, wenn das weniger betroffene Umfeld wieder „zur Tagesordnung“ übergeht. In gemischten Trauergruppen sind Männer zumeist unterrepräsentiert. Anliegen und Sorgen von Männern gehen in der von weiblicher Traueremotionalität geprägten Atmosphäre daher oft unter. Der so hilfreiche Austausch mit gleichgeschlechtlich betroffenen Trauernden fehlt. Wir möchten Sie einladen, sich in einer Gruppe mit anderen Männern, die einen schweren Verlust erlebt haben, bei Getränken und Snacks, in einem geschützten Rahmen auszutauschen und Anregungen sowie neue Orientierung für Ihr weiteres Leben zu finden. Geleitet wird die Gruppe von Ulrich Brodersen (63), ausgebildeter Trauerbegleiter, der selbst schon einen schweren Verlust erlebt hat.

Das erste Treffen wird am 06.03.17 von 19.00-21.00 Uhr in den Räumen des Institut Dellanima, St. Antoniusstr. 10. 51429 Bergisch Gladbach stattfinden. Dann soll festgelegt werden, wann und wie oft die Gruppe sich künftig treffen möchte. Interessenten können sich melden unter 02204/4817096 oder info@dellanima.de

Seit mehreren Jahren hilft das DRK-Trauerprojekt „Leben mit dem Tod“ in Kooperation mit dem Institut Dellanima Kindern, Jugendlichen und ihren Familien, mit ihrem Verlust nach dem Tod eines engen Angehörigen umzugehen. Dies ist im Rahmen kostenfreier Gruppenangebote (Kindertrauergruppe, Jugendgruppe, Gruppe junger Witwen, Gruppe Angehöriger nach Suizid) und Einzelbegleitungen möglich.

19. Februar 2017
nach Stephanie Witt
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„Hits für’s Hospiz“ unterstützt DRK-Projekt mit 2.500€

Ein voller Erfolg war die Spendenverdopplungsaktion des Vereins „Hits für’s Hospiz“ zu Gunsten des DRK-Projektes Leben mit dem Tod. Bis zum 15. Februar wurden alle Spenden, die unter dem Stichwort „DRK-Trauerbegleitung“ beim DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. eingegangen sind, bis zu einer Gesamtsumme von 2.500€ durch den Verein Hits fürs Hospiz verdoppelt.

„Wir freuen uns riesig, dass wir das Spendenziel erreicht haben und sogar ein wenig darüber hinaus geschossen sind“, freut sich Projektleiterin Stephanie Witt-Loers. „Zahlreiche kleine und große Spenden sind in den vergangenen Monaten bei uns eingegangen. Dadurch kann gewährleistet werden, dass das Angebot für Betroffene auch in Zukunft kostenlos angeboten werden kann.“

Seit fünf Jahren bietet der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in Kooperation mit den Institut Dellanima qualifizierte und professionelle Trauerbegleitung und Beratung für trauernde Kinder, Jugendliche und deren Familien an. In dieser Zeit ist das Angebot entsprechend der Nachfrage gewachsen. Gab es zu Beginn lediglich die Kindertrauergruppe und ergänzend dazu Einzelbegleitungen, so wurde das Angebot schnell um ein Trauercafé für Jugendliche erweitert. Seit dem vergangenen Jahr werden zudem Gruppen für junge Witwen sowie für Betroffene nach dem Suizid eines Angehörigen angeboten. Ab März ergänzt ein Stammtisch für trauernde Männer das Portfolio des Projektes „Leben mit dem Tod“.

„Dass wir das Angebot in dem Maße vergrößern konnten, haben wir unseren zahlreichen Unterstützern zu verdanken.“ weiß Stephanie Witt-Loers. „Wir merken jeden Tag auf’s Neue, dass der Bedarf da und die Nachfrage nach Unterstützungsangeboten nach dem Tod eines nahestehenden Angehörigen sehr groß ist.“

Informationen zum Projekt und den einzelnen Angeboten erteilt Stephanie Witt-Loers unter der 02204-48 17 096 oder unter info@dellanima.de

17. November 2016
nach Stephanie Witt
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Nachbarschaftsfest zugunsten trauernder Kinder und Jugendlicher

DRK-Projekt „Leben mit dem Tod“ freut sich über Spenden von mehr als 1.100 Euro

Zum dritten Mal luden Renate Gronewald, ihr Mann Gerald und Tochter Lea zu frisch gebackenen Waffeln und heißen Getränken in den heimischen Garten ein, um Spenden für trauernde Kinder und Jugendliche zu sammeln. Wie schon in den Jahren zuvor war die Aktion wieder ein voller Erfolg. Am Ende kamen dank der Unterstützung von Nachbarn, Freunde, Verwandten und der Projektpatin Helene Hammelrath Spenden in Höhe von 1.100 Euro für das DRK-Projekt „Leben mit dem Tod“  zusammen.

Nachbarschaftsfest„Von dem Geld werden wir Weihnachtsgeschenke für Kinder und Jugendliche kaufen, deren Familien durch den Tod eines Angehörigen in finanzielle Nöte geraten sind Außerdem gibt es bereits die Zusage für die Erfüllung von sechs Weihnachtswünschen wie etwa einem Roller“, freut sich Projektleiterin Stephanie Witt-Loers „Herzlichen Dank an die Familie Gronewald und alle Beteiligten, die diesen Tag durch ihr Engagement zu einem solchen Erfolg gemacht haben.“

Das Projekt „Leben mit dem Tod“ des DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. in Kooperation mit dem Institut Dellanima gibt es bereits seit 2012. Es begleitet nicht nur Kinder und Jugendliche während des Trauerprozesses, sondern auch junge Witwen und die Angehörigen von Menschen, die durch Suizid aus dem Leben geschieden sind. Für die Betroffenen sind die Gruppenangebote und Einzelgespräche kostenlos.